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GO PLUS . . . ![]() Unten im Strom Unter mir fließt unter den Planken unterbewußt reißender Strom sprudelt und rollt unten im Dunkeln treibend und schnell hört niemals auf spült und verschluckt aus allen Zeiten von jedem Ort den es je gab in meiner Welt in meinem Leben von Anfang an und von davor Hier oben bei Tag verbring ich die Stunden oben im Licht ich scheine und weine ein Augenblick - er fällt zurück weiter und weiter und tropft herab in diesen Strom ständig im Fluss ständig am Tauchen nach einem Grund nach einem Halt Strudel und Rausch und im Versinken schon atemlos zum Ursprung zurück hier finde ich den ersten Tropfen das Erste Mal Quelle des Stroms und mir wird klar meine Bewegung von Anfang an und von davor Hier oben bei Nacht seh ich die Sterne über mir hell wie sie mir scheinen zum Navigieren Stabilisieren und das immer schon in all den Zeiten die es je gab und sie vergehen tropfen herab in diesen Strom Ich geh in die Stadt Hab mir überlegt ich geh in die Stadt ich warte nicht mehr diese Zeit ist jetzt um Hab mir überlegt meine Unschuld zu verlieren will mich groß amüsiern in den Straßen der Stadt sie sagen, dort lebt man und blüht endlich auf ich sage das weiß man im ganzen Land hier kann man groß rauskommen durchs Tor in die Welt ich steh und ergötz mich am Überfluß weil das ist das Leben und das ist die Welt Hurra ich pulsiere, ich ströme dahin das Rauschen der Straße rauscht in mir drin ich schwimme betrunken im Überfluß dahin Erinnerung an Natur Die Ampel geht auf grün an der Kreuzung ein Gesang ein Rauschen ich wohn´ im Hinterhaus ich höre wie es hinzog über mir ein Rauschen wenn Wind die Bäume bog Damals malt´ ich Birken tagelang beeindruckt ich hab sie angefaßt im Park jetzt stehen die Pflanzen ganz weit weg sie rufen erinnern an Natur Hannover Und als ich sagte, daß ich geh ich will dich nicht verlieren und habe eingepackt und zwischendurch lang und laut geheult ich hab die Koffer zugemacht und jetzt in einer anderen Stadt ich sitze neben mir und habe Angst meine Freunde blieben bei dir ich bin erschrocken und begeistert von dem Schmerz ich hab die Koffer ausgepackt o Hannover , o Hannover, o Hannover, mein Hannover Stop Hör doch mal damit auf immer an der Wand zu stehn und immer nur an den Rand zu sehen jedenTag Fang doch mal damit an einmal aus dem Schrank zu gehen nicht immer nur anderen zuzusehen von weit weg das kann doch nicht so schwer sein einmal auf die Tanzfläche zu gehen und dann... Hör doch mal damit auf immer nur am Strand zu stehen immer nur Horizont zu sehen jeden Tag Tremble I have to tremble to tremble today I have to tremble to tremble today I have to tremble tremble today and if I don´t tremble I tremble the next day I have to tremble to tremble today I have to tremble to tremble today and I have to tremble and worry and tremble and worry tremble today and if I don´t tremble or worry or tremble or worry I tremble the next day Liebe mit uns Manchmal ist die Liebe zwischen uns phenomenal groß und so richtig, das ist zweifellos ein Glück, daß wir uns trafen das ist Ernte, das ist Saat in unseren Händen begreifen vorsichtig voll Ehrfurcht unser Glück und daß wir nicht zu fest und nicht zerdrücken, was nicht greifbar ist sei hier mit uns Liebe lebe mit uns Liebe Manchmal kommt ein Sturm auf die Liebe zittert kalt und wie ein kleines Schiff treibt sie durch die Nacht wir wissen nicht wo sie hingeht - die Liebe fängt zu fragen an und leise ist die Antwort und so leicht sei hier mit uns Liebe lebe mit uns Liebe Träger Hallo, ich komm nicht und ich werfe hin meine Last der Welt denn die Welt ist schlimm ich fand einmal heraus ich kann kein Träger sein Hallo, ich fall aus Hallo, ich fall hin du trittst auf mich drauf du rutschst auf mir aus du hast mir mal gesagt ich sei so sensibel und du hast still beklagt es ist schlimm denn heutzutage weinst du selbst nicht mehr Hamburg, here I come Hamburg, here I come und ich lauf gleich bis ans Ufer Wasser und Öl tief inhalieren Hamburg, hier am Kai hier kann ich dich gut verstehen alles ist Fluß und zieht vorbei Johnny, Goodbye Auf Wiedersehn Hamburg, flußabwärts seh ich manchmal schon die Nordsee und fast England fast den Ozean Island, Grönland dann Amerika alles ist da es ist in dir Hamburg I´m here Hamburg I´m here LARGO . . . ![]() Wie Haut sich anfühlt Nur weil immer wieder möchte ich es spüren wie Haut sich anfühlt, was Lippen tun wie Augen aussehn, wenn sie sich langsam öffnen Berührungen sich anfühlen, wenn sie vertrauen wollen Yeah Trotzdem immer wieder, denk ich es sei nichts Nur aus langer Weile drücke ich mich aus Und finde immer wieder eine für den Traum Sehnsucht treibt zur Liebe und Sehnsucht schreibt die Songs Yeah Nur weil immer wieder überlege ich denke und such Zeichen, deute und chiffrier Mädchen auf der Straße, guckt mich freundlich an - ich nehme die Gitarre und schreibe ein Lied Yeah Song for Brian (Brain Wilson gewidmet) This is for Brian, dürft ich "Du" zu Dir sagen, würd ich sagen "für Dich". Das sind so Akkorde, das ist so ´ne Linie, erinnert mich so an Dich Daran, was Du für mich bist, an Deine Lieder in mir, an die Gefühle dafür Ich hör´ Dir zu, Deiner Harmonie, Deiner Melancholie so Zärtliches hört´ich nie Da ist überall Melodie, Deine Traumgalerie, in Deiner Majormission wunderbar sensible Sensation! Und wenn die Akkorde einander berühren, zu einer Streicheleinheit... Wir wollen das alles gut wird und das uns die Liebe mit ihren Armen verschlingt die Angst im Jubel versinkt und Glück kein Unglück erzwingt das Universum schwingt! Du komponierst und arrangierst, in Deiner Soundumlaufbahn, daß die Atmosphäre klingt und Wunderbares vollbringt in meinem Herz und auf meinem Klavier. Tagebau Es kommt ein andrer Morgen, Es kommt ein neues Jahr Mindestens tausend Leute fragen nach Es gibt nur eine Bühne und alles ist gleich echt Wir kotzen und wir denken der Reihe nach Positiv vibrieren geht nur für kurze Zeit und übrigens das Warten ist Tagebau Aufgeben ist Scheiße und Suchen ist nicht gut Kopfzerbrechen tötet und macht blind Galant Nun komm ganz lang rein und zieh deine Bahn beschreib halb ein Kreis und geh Du schiebst elegant und gehst ganz allein nun legst du ihn rein, so brilliant, so galant Superfreunde Glasperlen gleich kullern die Gedanken aus dir raus wie du sie fühlst -nicht schlecht! Ich weiß du glaubst -wenigstens sagst du daß du es glaubst- ein Mann und eine Frau können Superfreunde sein Ich weiß ich weiß, daß es knistert und es knistert schön wenn wir uns sehen -jedenfalls tut es das bei mir Ich mag es gern, wenn ich dich von der Kutsche runterheb und magst du es auch? -Wir sind Superfreunde Es ist gut Es ist gut im Wind zu sein, ziemlich gut, wenn´s salzig mich bestreicht vorne an der Reling durch das Meer, mit dem Wetter über Wellen gehn Es ist naß wenn´s mich erwischt, das ist gut, im steten Wind zu friern Gänsehäute kleiden mich total, vorne an der Reling durch das Meer Donnerstag Sekunden nur sah ich die Liebe, im Handschuhfach ihrer Augen Am Donnerstag, ich notiere, am Hauptbahnhof am Atlantik stehn die Züge, ich rauche, ich warte Am Freitag dann blieb ich liegen, ein Regentag, kurz vor sieben Zum Zeitvertreib zupf ich Blüten, im Strandpalast der Süchte ich schreibe, ich bleibe Ducktales Wir hängen rum, sind um dich rum, im Umkreis von 1,50 nur Befindest dich, bist Mitte drin, wir quaken ruhig, du bist ja da und schmierst uns Brote, du ziehst uns praktisch gut an und gibst uns Wärme mit Liebe dran Ein feste Burg so weich es geht. Sind stets daheim, wollen niemals fort und unsere Leben, die sind auch deine Leben wir tun es unruhig, du bist nicht hier Angeli Angeli by the sea, she kisses me Angeli On a hill, love her still, say I will Love Supreme Du warst ein Freund für mich, das stimmt, mehr sah ich nicht und als die Zeit vergeht, da sah ich nur noch dich und dann, ich fass dich an, und so Ein Freund, auch du für mich, du weißt noch mehr sah ich wenn jetzt die Zeit vergeht, - bin aufgeregt und dann wird alles gut, vielleicht. Ich muß dich sehen, ich muß gestehn, ich weiß ich liebe dich und will dich spüren - noch heut und dann ich fass dich an, und jetzt Völlig leer Ich laufe aus, lauf aus, lauf aus mir raus ich werde leer, so leer und wieg nichts mehr ich werde dünn, ganz dünn, ist nichts mehr drin ich hab nichts mehr, bin leer - gar nichts mehr Nur noch Haut und Haut, ich liege und bin hohl, so hohl bin Tüte flachgelegt, halt nichts mehr in mir drin, nichts drin Ich weiß nichts mehr, erinnere nicht, lass alles raus Kein Fleisch mehr drin, kein Blut, kein Knochenbau Muskulatur - Ade! - ich leg mich hin Keine Chemie, kein Stoff reagiert mehr Ich hör auf zu vibrieren, hör auf zu reflektieren, sinnieren Ich bin fast gar nicht mehr, ich bin jetzt völlig leer, so leer, so leer LA MONTANARA . . . ![]() Eine Nacht Sie kam für eine Nacht und blieb, ich war auch mit dabei mit ihr. Es war nichts drumherum, es war leer, sie berührte nichts von mir. Sie ging so gegen acht, es war schön, ich lag noch tagelang wie nie. Sie kam noch eine Nacht zu mir, ich tastete danach, nach ihr. Wir erpressten uns -atemlos.Wir gewannen nichts dabei. Die erste Strophe war leergemacht und nächstesmal mach ich's auch so. Definitiv Kannst dich darauf verlassen, wenn du einmal gehst, Was einmal abgeschnitten wird nie wieder ganz, Was einmal ausgebrochen kann nicht wieder rein Ist alles ausgetrocknet, wird's nie wieder schön. Kannst dich auf nichts verlassen, es plätschert dahin, Ich kann kein Unglück lassen, obwohl ich's umgeh, Und ich will gar nichts fassen, ich lasse es stehn Auch das ist keine Absicht und gammelt dahin. Das Erste malt zuerstmal -definitiv, setzt Gegenwart für Namen und Chemie reagiert meine Sinne und denke nur nach, Jetzt lass ich alles liegen und trockene ab. Wie schlau von mir das so zu sehn, Ich kann in Ruhe schlafen Hab nichts zu verantworten, Es ist wie es ist wie es ist, wie es ist. Lasse mich Liege flach bleib unbewegt.Seh bedeckt bin abgelegt. Krampfig soll ich auf mir stehn.Kriechen geistig quäle mich. Lasse mich lass mich nich dabei sein.Lasse mich lass mich nur einmal frei sein. Lasse mich lass mich immer breit sein.Lasse mich lass mich leidleid sein,-unbescheid sein. Willich will mich nich bewegen.Quemlich lege Bette man. Wie sich so nicht will und weiss.Hinterlasse pflege mich. Kuschelmuschel-munkel du . ab küss und zu ich manches mal. Treibe hirnlos dämmerlich. La-le-lu-dich lieb ich Schlaf! von Weitem Von weitem ich betrachte, mich gar nicht mehr als Wesen nur als ein Sein-werden, gestolpert in die Leere Stage-diver leere Sääle, es reichen keine Arme ich leuchte, projeziere und phantasiere. Primatenreif ich mache, zum Affen mich zum Arschloch ich koche ohne Wasser, rühr Eier für den Kompost. Du bist nicht und ich rufe, verfallen und betreten verwischen und verwaschen und verwesen. Schwerelos Nehme ich die Insel wo wir beide sind, diesen Schatz gibts nirgends sonstwo auf der Welt. Dümpeln lastenfrei, schwerelos wir zwei, machen fest dabei. Immer wieder neu, tauchen in den Arm, atmen wieder warm. Alles ist so gut, sind wir uns so nah. Du bist angekommen hast mich abgeholt. Wir sind weggeschwommen, wir sind ganz benommen, wünschen gar nichts mehr. Haben einen Hafen, Start ist auch das Ziel, tanken wieder auf. Sprechen zwei Gesätze, drauûen oder hier, finden nicht zurecht. Alles ist so gut. Fahrenheit Fahrenheit -bringe me home, nur tonight -rolle im Strom, ströme heim -lange belohn, reime Zeit -habe verfahrn. Brenne geheim, Lichter sind an., Bleiere die Nacht, Super verbrannt. Fahrenheit -bringe me home, weiche aus -rolling vorbei, far by night -suche nach See., Teil ich Land -fahre ich heim. Und wenn ich roll, Flamme auf Null, falle far ab, -Falle RADAAAAAAAAR. Alle Texte © Johannes Przygodda |